Woodstock in Timbuktu – Der Film auf Kino-Tour

Woodstock in Timbuktu“Woodstock in Timbuktu – die Kunst des Widerstands” ist ein Dokumentar­film über ein Musikfestival in der Sahara, das für den Erhalt der nomadi­schen Kultur eintritt. Im Januar 2011 fand das elfte internationale Festival au Désert in den Dü­nen vor Timbuktu (Mali) statt. Dazu eingeladen haben Tuareg oder besser gesagt Kel Tamaschek, wie sich die Sahara-Nomaden selbst nennen.

Drei Tage und Nächte bietet das Festival eine ideale Plattform für die Be­gegnung mit diesem legendären Wüstenvolk, das sich nicht erst in Zeiten der Globalisierung zum Widerstand aufgerufen fühlt. Seit Beginn der Kolo­nialzeit finden sich die Kel Tamaschek in einer politischen Landschaft wie­der, die ihre nomadische Lebensweise und damit den Fortbestand ihrer Jahrhunderte währenden Kultur gefährdet. Weiterlesen

Die Zukunft des Azawad: die MNLA im Interview

AmazighFlagge„Algerien lehnt die Unabhängigkeit des Azawad ab, obwohl es selbst einen Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich geführt hat. Genauso verhält es sich mit Niger. Die Terroristen kommen durch Niger, um uns anzugreifen“, erklärte Mahamadou Djéri Maiga, Vizepräsident der MNLA, während einer gestern Nachmittag in Paris stattfindenden Pressekonferenz, die von dem Europaabgeordneten und Mitglied der Grünen/EFA François Alfonsi organisiert worden war. Weiterlesen

Die Tuareg-Rebellen widersetzen sich der Abrüstung und lehnen die für Juli geplanten Wahlen ab

Die Autonomen der Azawad-Bewegung bestätigten am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Paris, dass sie einer Abrüstung widersprechen, was nach Auffassung der französischen Regierung die einzige Möglichkeit wäre, den Frieden in Mali zu sichern. Außerdem lehnen die Tuareg die nächste Präsidentschaftswahl ab. Weiterlesen

In Paris weist die MNLA ein Ende des Widerstandes gegen die Forderungen Frankreichs zurück: „Die Abrüstung der MNLA kommt nicht in Frage“

DjeriMalgaAm gestrigen Mittwoch erklärte der Vizepräsident der MNLA, Mahamadou Djéri Maiga, im Rahmen einer Pressekonferenz in Paris, dass „eine Abrüstung nicht in Frage käme“ und die MNLA „nichts von Wahlen wissen wolle, solange keine wirklichen Verhandlungen mit Bamako stattgefunden haben“. Weiterlesen

Die malische Armee beschwört einen ethnischen Konflikt herauf und vernichtet jegliche Aussicht auf eine Rückkehr zu dauerhaftem Frieden.

Die betroffenen Völker sind inzwischen abgekämpft, geschwächt und ausgelaugt von der Unzahl der Verbrechen der malischen Streitkräfte, die diese im Schutze der absoluten Gleichgültigkeit der französischen Regierung zusammen mit deren Soldaten unter dem Deckmantel der Operation Serval begehen. Weiterlesen

Interview mit Moussa Ag Assarid

Artikel auf orf.at: Ein Rebell erklärt die Fronten – Der Kampf um Azawad. Tuareg-Autor Moussa Ag Assarid spricht über die Situation im Norden Malis. Die Armee der Tuareg MNLA macht seinen Angaben nach keine gemeinsame Sache mit den Islamisten und das militärische Engagement Frankreichs habe eigentlich die Kontrolle der Uranvorkommen zum Ziel.

13. und 14. März 2013: die malische Armee mordet, verhaftet und lässt Menschen verschwinden

(Toumast Press, Freitag, 15. März 2013, 18.28 Uhr) Am Mittwoch, 13. März 2013, eröffnete die malische Armee das Feuer auf ein Tuareglager in der Nähe von Djebock in der Region Gao. Uns wurde gemeldet, dass es Tote und Verletzte gab, deren Zahl wir bisher noch nicht haben feststellen können. Weiterlesen